Der Tone und wie er auf die Welt gekommen ist


In einer herbstlichen Frühsommernacht mitten im Dezember
wurde am Locherboden, nicht weit von einer noch nicht
gebauten Käserei ein norwegischer Fluglaich, nicht zu
verwechseln mit dem finnischen Haubenei oder dem
dänischen Dunkelsamen, aus unerflindlichen Gründen auch
uova aeolis norwegeniensis genannt, in eine leere
Gösserdose – der Jahrgang des zuvor enthaltenen Gebräus
ist leider unbekannt – geweht und traf dort auf ein zufällig von
der Bierdosentrinkerin zurückgelassenes Biberspermium.
Auch dessen Herkunft konnte nicht mehr ermittelt werden.
Ausgebrütet von einem Steyertraktor und aufgezogen von
27 Wollmäusen wuchs der Tone dann einfach so auf.
Und wurde größer. Und dann fing er an zu rauchen. Warum
weiß außer ihm keiner und warum gerade Pfeife auch nicht
und das weiß er aber auch selber überhaupt nicht. Und
irgenwann wurde der Tone dann musik und manchmal, wenn
man ganz genau hinhört, dann kann man noch den
Steyertraktor hören und das Blubbern des norwegischen
Fluglaichs und dann wird’s überall ganz laut und dann hört
man gar nichts mehr. Ja so ist das mit dem Tone, dem
schelm dem. Und warum er so heißt, das wissen nur wir,
aber das sag ma nicht, und des is fix......